2018

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ist eine Reihe von (unbeschwerten) Vorträgen und Gesprächen,
bei denen Künstler_innen, Wissenschaftler_innen und Freund_innen
ihre privaten Forschungsgebiete vorstellen.

is a series of informal lectures and conversations, in which artists,
scientists and friends present their private fields of research.

 

22. Juni 2018

Judith Leinen: Die Croissantstrategie

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Die Klub Irrko Space Night wird zur Raumnacht: Wir schauen auf Raumentstehungsprozesse und einen langen Besuch in der Backstube einer NewYork-Italienischen Patisserie. Dieser liefert alle nötigen Hinweise, um eine Skulptur zu bauen.

Neue Räume werden durch ihre Aussenbegrenzungen klar definiert und erst durch diese Unterbrechungen sichtbar. Hier entstehen sie während Prozessen, die eine komplizierte Materialüberlistung voraussetzen und kaum kontrollierbar sind. Sie können aber gelingen mit Gefühl, Wissen und dem Respekt vor einer materialinternen Autonomie. Ich verfolge die Konzepte von Croissant und Sfogliatelle, in deren Volumen – ganz im Gegensatz zum Strudel – die Materialien den größtmöglichen Abstand voneinander einnehmen.

Judith Leinen ist Bildhauerin, lebt in Berkeley, CA und Kaiserslautern, D wo sie am Fachbereich Architektur an der Technischen Universität lehrt und forscht. judithleinen.com

 

22. Mai 2018:

Hikmet Kayahan: Das Bündnis – Antirassismus

Bündnis-Antirassismus

Mehr Antirassismus & Zivilcourage: Wann, wenn nicht jetzt!

An diesem Abend ist Hikmet Kayahan, Leiter des ANTIRASSISMUS ZENTRUM WIEN, das im Januar 2018 den Betrieb aufgenommen hat, zu Gast und wird über die Menschenrechtsarbeit des Vereins berichten und Einblick in die verschiedenen Projekte geben. Gemeinsam diskutieren & plaudern wir dann mögliche und notwenige Allianzen & Strategien gegen Hass und mehr Zivilcourage.

Zur Einstimmung gibt es hier einige Infos:

Präsentationsvideo: https://youtu.be/iWXwve4t-g8

Wiener Zeitung: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/938591_Eine-Homebase-fuer-Antirassismus.html

Bezirkszeitung: https://www.meinbezirk.at/margareten/lokales/antirassismus-zentrum-wann-wenn-nicht-jetzt-d2386499.html?cp=Kurationsbox

Kunstprojekt: http://www.das-buendnis.at/news/artists-4-more-anti-racism

Kunstatelier: http://www.das-buendnis.at/news/art-mind-kunstatelier

Videokampagne: http://www.das-buendnis.at/news/videokampagne-gemeinsam-gegen-rassismus-denn-gemeinsam-sind-wir-mehr

Diskurs-Serie: http://www.das-buendnis.at/news/diskurs-strategien-gegen-rassismus-extremismus

Und noch viel mehrt unter www.das-buendnis.at

 

 

22. April 2018:

Free Jazz und Improvisationsmusik in Österreich.
Versuch einer persönliche Rückschau und Standortbestimmung
von Herbert Lacina (Improvisationmusiker aus Wien)

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Nach dem Vortrag gibt es ein Konzert des Improvisationsensembles TiefKlang
(Edward Reardon: git, Andreas Eichhorn, bcl, Herbert Lacina 12 string Bass)

Foto: Gustavo Petek

 

 

 

22. März 2018:

Was liest Du gerade ? Buch Speed Dating.
Bring Dein (Lieblings-) Buch mit ! Es wird neue Freunde finden.

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22. Feber 2018: Nach-Nacht-Bericht von Bertl Mütter:

Habe ich verlauten lassen, meinen Beitrag zur KLUB IRRKO SPACE NIGHT in der Dauer von ein paar Weltumkreisungen abzuhandeln, so musste ich das mit dem Ausdruck des Bedauerns korrigieren, nämlich: Die internationale Raumstation ISS umkreist die Erde in 400 km Höhe. Damit sich das für eine stabile Bahn notwendige Gleichgewicht zwischen Erdanziehung und Fliehkraft einstellen kann, muss sie mit etwa 28.000 km/h durchs All rasen. Bei dieser Geschwindigkeit wird die Erde etwa alle 90 Minuten einmal umrundet. So gesehen war meine Behauptung etwas zu vollmundig, wenn nicht frivol.

Aber so von der Vorstellung her gefällt’s mir schon.

Und von der Vorstellung her war’s ein Fest. Volle Hütte. Besonders hat mich, dass ganz viele Menschen aus meinem erweiterten Freundes- und Interessentenkreis gekommen sind, aufgrund einer meiner seltenen Aussendungen (jeweils in persönlichen Einzelmails handgefertigt – was ich hiermit gerne zur persönlichen Nachamhung empfehle!). Und, mindestens ebenso besonders gefreut hat mich, dass gut die Hälfte Leute im Publikum mir völlig unbekannt war (und ich denen zuvor auch!). Demgemäß sei dem dem KLUB IRRKO mit Stefan Glettler höchster Dank und Anerkennung gezollt! (Was, wie ich finde, angemessen formell klingt.)

(Und danke auch für die idealen drei Gin-Tonics; sie ließen einen den – wie ich finde sich etwas zusehr ziehenden – Winter zwischenzeitlich, also zumindest für die Dauer von ein paar Weltumkreisungen, vergessen.)

[Anm. in taxis: In Freundschaft begründetes persönliches Sponsoring.]

Siehe auch unter: https://www.muetter.at/cms/no_cache/menu-rot/agenda/vorbei.html

 

 

22. Feber 2018

SONGMA: Über Imagination
Eine pantopische Verortung aus der Schule des Staunens
Von und mit Bertl Mütter, Trombonaut

… eine Reihe von (unbeschwerten) Vorträgen und Gesprächen, bei denen KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und FreundInnen ihre privaten Forschungsgebiete vorstellen. Die Klub Irrko Space Night versteht sich als Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Soziologie und hat das Ziel, auf vielleicht versteckte Themen und Leidenschaften von KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und FreundInnen aufmerksam zu machen. Es soll somit eine soziologisch kulturelle Vernetzung von verschiedenen Perspektiven in Kunst, Wissenschaft und Forschung ermöglichen.
(Schreiben sie auf ihrem Blog.)

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SPACE NIGHT, das lässt einen sogleich schwerelos werden. Dabei blenden wir aus, wie kalt, finster und sauerstofflos, alles in allem: lebensfeindlich es in aller Regel selbst an den erdnächsten Stellen des Weltalls ist. Und vielleicht ist unser Schwebegefühl ja eher mit einer Erinnerung ans Suhlen in warmem Thermalwasser verbunden. ICH verbinde mit SPACE NIGHT den Sender Bayern (heute: ARD) Alpha, bei dem ich gerne im Hotel beim Durchzappen verweile: Entweder läuft dort Bob Ross’ The Joy of Painting oder eben SPACE NIGHT. Sehr kalmierend, wie sich im warmen Wasser treiben zu lassen, eben. Und: Was man sich da alles vorstellen kann!

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SONGMA: Ist der oberösterreichischen Mundart entlehnt. Es bedeutet soviel wie »Sagen wir…:« Vor dem gemeinsamen Rollenspiel stellen Kinder den Konsens über das soziologische Setting ihres Spiels her, wer wer ist, wo es handelt…. In diesem Einvernehmen läuft dann alles ab, wobei beide Realitäten (die des Spiels und die des ›wirklichen‹ Lebens) gleichzeitig gelebt werden: Allen ist (fast immer) klar, dass sie ›nur‹ spielen (es tut nicht weh), zugleich gehen sie aber voll darin auf: 200 Prozent Leben.

Als Spieler, der oftmals solo auftritt, bedarf ich der Fähigkeit des Imaginierens. Glücklicherweise verfüge ich (nicht zuletzt, weil ich als Kind ausgiebig gespielt habe) über ein entsprechendes Repertoire, in der Vorstellung Welten erstehen zu lassen, und zwar nicht nur mir selber, sondern vor allem auch (als Dienst) dem Publikum.

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»Wer allein in der Badewanne singt, hört innerlich das ganze Orchester, kein Instrument geht ihm ab; meine Badewanne steht auf der Bühne, ein sehr intimer Vorgang.«

Darum also geht’s bei meinen paar Weltumkreisungen in der KLUB IRRKO SPACE NIGHT.

… und danke für die Einladung!

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Des weiteren warat bitte Folgendes zu anzumerken:

1) Ich habe mir die Ganglbauergasse mnemotechnisch erlaufen. Nach der Liebhartsgasse bis zu den Paniken ist nämlich alles strengst alphabetisch organisiert: Haberl, Habicher, Haymerle, Hyrtl, Ganglbauer. Als zehnte Hasnerstraßenquergasse liegt die Ganglbauer sowohl im ersten als auch im letzten Viertel meiner sich erst ab der Hettenkofer zu einer Runde öffnenden Winterjoggingstrecke, deren Scheitelregion Ameisbachzeile, Reizenpfenninggasse, Pönningerweg, Woborilweg, Gallitzinstraße und Wanriglgasse markieren, alles in allem gut achteinhalbtausend Schritte.

2) Ganglbauer: Bim 46, Feßtgasse, eine Straße stadteinwärts, rechts hinauf, linke Seite.

3) Soweit ich mich erinnern kann, dürfte die KLUB IRRKO SPACE NIGHT der erste Auftritt in meinem Wohnbezirk Ottakring werden.

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4) In der Kindheit haben wir oft vornehm sein wollen, wie das ja auch die Erwachsenen taten. Und vornehm, das hat bedeutet, dass man nach der Schrift redet: Alpendudler, Tundel, Löbe, Möbe. Das mündet in die uroberösterreichische Disziplin, nach der Schrift zu reden (zu versuchen), als deren ausgeprägtester Verkörperer der geschätzte Altlandeshauptmann Dokter Josef Pühringer gelten darf; sein Kulturverständnis fehlt seit seinem Abgang aufs bitterste:

„Die Frage ist nicht, ob wir uns die Kultur leisten können, sondern ob wir uns die Unkultur leisten wollen.“ (Josef Pühringer)

Homepage Bertl Mütter: https://www.muetter.at/cms/

 

22. Jänner 2018

meet, talk, drink, etc.

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